Sägewerk
Sägewerk Schnittholz
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Holzveredelung

Veredelung von Schnittholz

Ein wichtiges Segment in der Angebotspalette der Sägewerke ist die fachgerechte Veredelung von Schnitthölzern:

Getrocknete BretterDazu gehört zum Beispiel die Trocknung der Hölzer. Im Sägewerk stehen für die künstliche Trocknung moderne, computergesteuerte Trockenkammern zur Verfügung. In den Trockenkammern herrscht ein gleichmäßig mildes Klima, das den sorgfältig gestapelten Hölzern schonend Feuchtigkeit entzieht. Die so veredelten Hölzer zeichnen sich aufgrund ihres geringen Feuchtigkeitsgehaltes (< 20%) durch eine hohe Formstabilität und eine minimierte Rissbildung aus. Derart getrocknete Hölzer werden häufig im Innenausbau verwendet.

Auch die Imprägnierung von Schnitthölzern gehört zum Tagesgeschäft im Sägewerk. Hierbei gibt es verschiedene Verfahren. Weit verbreitet ist die Kesseldruckimprägnierung, daneben gibt es Tauchimprägnierungen in gelb, grün oder braun oder eine gezielte Bläueschutzbehandlung. Imprägnierte Hölzer sind witterungsbeständig und besser gegen Insekten, Bläue, Fäulnis und Schimmel geschützt. Dabei bleibt das Holz geruchlos und die eingesetzten Imprägniermittel sind pflanzenverträglich.

Hobel von SchnittholzKlassische Maßnahmen der Holzveredelung wie Hobeln, Profilieren oder Fasen fallen ebenfalls in den Aufgabenbereich der Sägewerke. Durch spezielle Hobelung im Sägewerk entstehen zum Beispiel folgende Holzprodukte aus den Rohschnitthölzern: Rauhspund, Hobeldielen, Glattkantenbretter, Fasenbretter, Traufbohlen oder Trapezbohlen.

Ein weiterer Veredelungsprozess im Sägewerk ist das Riffeln. Geriffelte Hölzer finden vor allem im Außenbereich, bzw. im Garten, als Terrassendielen, Terrassenplatten oder Brücken Verwendung. Neben einer schönen Optik bieten Riffelhölzer eine höhere Sicherheit bei der Begehung gegenüber Hölzern mit einer glatten Oberfläche.