

Rein objektiv gesehen, gab es Sägewerke schon in der Steinzeit. Funde belegen, dass die Menschen bereits vor über 4000 Jahren Werkzeuge verwendet haben, die sie beim Auftrennen von Holzstücken unterstützt haben. Allerdings war der Mechanismus der damaligen Werkzeuge viel einfacher gehalten und ist nicht mit denen in der heutigen Zeit vergleichbar.
Zu einer immer weiter fortschreitende Technisierung im Bereich des Sägens kam es aber erst im 13. und 14. Jahrhundert. Erst ab diesem Zeitpunkt fanden Historiker und Forscher nachweisliche Aufzeichnungen, die die Benutzung modernerer Werkzeuge belegen können.
Dadurch, dass der Bedarf der Menschen an zugeschnittenem Holz aber zunehmend stieg, begann man damit, sich immer weiter mit der Technisierung der im Sägewerk erforderlichen Maschinen zu beschäftigen. Im Vordergrund stehen sollte hierbei die Leistungsfähigkeit der Maschinen, so dass eine leichtere Verwertung von Holz für Wohnungen und Bedarfsgüter von Statten gehen konnte.
Im 18. Jahrhundert gewann die Sägeindustrie dann durch die Entwicklung von Vollgatter-, Block- und Trennbandsägemaschinen eine enorme Bedeutung für unsere heutigen Maschinen.
Hat man heute weitgehend die Technisierung der im Sägewerk zum Einsatz kommenden Produktionsmittel erreicht, versucht man nun, geldsparendere Methoden zu finden, bei denen es weniger Ausschuss gibt.
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